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Ihr Objekt findenZweifamilienhaus in Mühltal
64367 An der Buche 4, 64367 Mühltal, Nieder-Beerbach
Empf. Bietlimit: 517.500 €
Was die Analyse herausgefunden hat
Im Gutachten gefunden: Sanierungsstau, Zuwegung/Wegerecht. Solche Punkte übersehen viele Bieter — vor dem Gebot prüfen.
…der 12 Zweifamilienhäuser in Hessen in unserem Bestand. Höherer Preis heißt oft bessere Lage oder Zustand.
Vor dem Gebot: Sanierungskosten kalkulieren. Max. sinnvolles Gebot: 517.500 €.
Eckdaten der Immobilie
Deal-Score & Risiko
Moderates Potenzial — genau rechnen.
Erhebliche Risiken — vor Gebot fachkundig prüfen.
Max. sinnvolles Gebot: 517.500 €.
Wie kommt das zustande?▾
- Lage (Bodenrichtwert)
- nicht verfügbar
- Marktwert-Schätzung
- keine Schätzung
- Objektart
- Zweifamilienhaus
- Sanierungsstau
- rot
- Zuwegung/Wegerecht
- gelb
- Zustand
- renovierungsbeduerftig
- Verkehrswert
- 560.000 €
- − Sanierung (Ø)
- −0 €
- − Grunderwerbsteuer
- −33.600 €
- − Nebenkosten
- −8.900 €
- Sicherheitsleistung (10 %)
- 56.000 €
Orientierung, keine Kauf- oder Rechtsberatung. Der Marktwert ist eine Schätzung (Konfidenz: niedrig); Bodenwert aus BORIS-D. Erstellt mit claude-opus-4-8.
Was im Gutachten steht
Versteigert wird ein Zweifamilienwohnhaus mit freistehender Garage in Mühltal, Ortsteil Nieder-Ramstadt (Hessen, südöstlicher Ballungsraum Rhein-Main, ca. 8 km zu Darmstadt, gute Zugverbindung nach Frankfurt). Das Haus wurde ursprünglich um 1950 als kleines Einfamilien-Siedlungshaus errichtet und Ende der 1960er Jahre durch einen Anbau zum Zweifamilienhaus erweitert: Erdgeschoss eine Wohneinheit (3 Zimmer, Küche, Duschbad, Terrasse), Dachgeschoss eine Wohneinheit (2½ Zimmer, Küche, Bad, WC, Balkon), unterkellert mit Garage/Heizung/Öltank. Das 622 m² große Grundstück liegt in leichter Hanglage. Der Verkehrswert beträgt 560.000 € zum Stichtag 21.05.2025 – auffällig ist, dass davon allein 497.600 € auf den Bodenwert entfallen (werthaltige Rhein-Main-Lage), das Gebäude selbst trägt vergleichsweise wenig bei. Das Haus steht seit etwa Juli 2022 leer und ist in einem nur ausreichenden, teilweise mangelhaften Zustand mit einfachem Ausstattungsstandard und Instandhaltungsrückstau. Festgestellte Mängel umfassen u. a. eine dringend nachzurüstende Absturzsicherung an der Terrasse (Absturzgefahr), durchgerissene Kellertreppen-Brüstung, Putzablösungen und Aussalzungen an den Kelleraußenwänden, ein sanierungsbedürftiges Dachgeschoss-Bad, fehlenden FI-Schalter sowie eine veraltete Ölheizung (eingebaut 2006) mit einem Energiebedarf, der „bei Weitem nicht mehr zeitgemäß“ ist. Ein Energieausweis liegt nicht vor. Wichtiger rechtlicher Punkt: Die Baugenehmigung deckt nur ein Einfamilienhaus ab; die heutige Nutzung als Zweifamilienhaus ist nicht durch die Genehmigung gedeckt – das Gutachten unterstellt die Einholung einer Abweichungsgenehmigung mit entsprechenden Vorbehalten. Zudem ist das Bad im Dachgeschoss nur über die Küche erreichbar (gefangener Raum). Keine Altlasten, keine Baulasten. Die Vermietbarkeit/Verkäuflichkeit wird als eingeschränkt beurteilt. Insgesamt ein Objekt, dessen Wert primär im Grundstück liegt und das eine grundlegende Sanierung oder einen Ersatzneubau nahelegt.
Nur ausreichender, teils mangelhafter Zustand mit Instandhaltungsrückstau: Absturzgefahr am Terrassengeländer, Putzablösungen/Aussalzungen im Keller, sanierungsbedürftiges DG-Bad, fehlender FI-Schalter, veraltete Ölheizung (2006), Energiebedarf weit über heutigem Standard. Wert liegt überwiegend im Boden.
§ 56 Satz 3 ZVG (Keine Gewährleistung): Beim Zuschlag gibt es keinerlei Sachmängelhaftung — was kaputt ist, ist Ihr Problem. Deshalb Sanierungskosten VOR dem Gebot kalkulieren, nicht danach.
GEG (Gebäudeenergiegesetz) (Sanierungspflichten nach Eigentümerwechsel): Nach dem Erwerb greifen Nachrüstpflichten (z.B. Dämmung oberster Geschossdecke, Austausch alter Konstanttemperatur-Kessel) innerhalb von 2 Jahren.
Die Nutzung als Zweifamilienhaus ist nicht durch die Baugenehmigung gedeckt (genehmigt nur als Einfamilienhaus); das Gutachten unterstellt die Einholung einer Abweichungsgenehmigung mit Vorbehalten. Wegerechte unbekannt.
§ 52 ZVG (Bestehenbleibende Rechte): Rechte, die dem betreibenden Gläubiger im Rang vorgehen (z.B. eingetragene Wege- oder Wohnrechte in Abt. II), bleiben nach dem Zuschlag bestehen — Sie übernehmen sie.
§ 917 BGB (Notweg): Fehlt die Verbindung zu einem öffentlichen Weg, gibt es nur einen Notweg gegen Rente — schwache Position, Wert drückt deutlich.
§ 1018 BGB (Grunddienstbarkeit): Ein Wegerecht zugunsten des Nachbarn bedeutet: Er darf dauerhaft über Ihr Grundstück — das mindert Nutzbarkeit und Wert.
Das Gutachten listet zahlreiche Mängel auf (Absturzsicherung, Keller-Aussalzungen, DG-Bad, Elektrik ohne FI, veraltete Ölheizung, hoher Energiebedarf), beziffert den Sanierungsbedarf aber nicht als Euro-Spanne und weist ausdrücklich darauf hin, dass es kein Schadensgutachten ist. Angesichts von Instandhaltungsrückstau, einfachem Standard und unzeitgemäßer Haustechnik ist von erheblichem Sanierungsbedarf auszugehen; eine seriöse Euro-Schätzung ist hieraus jedoch nicht ableitbar.
- Absturzsicherung/Geländer Terrasse dringend nachzurüsten (Absturzgefahr)
- Brüstung Kellertreppe außen durchgerissen
- Kelleraußenwände mit Putzablösung und Aussalzung
- Fenster DG-Bad sanierungsbedürftig
- veraltete Ölheizung (2006), Energiebedarf weit über heutigem Standard
- Elektrik aus Bauzeit, FI-Schalter nicht vorhanden
- zahlreiche Bodenbeläge abgenutzt/verschlissen
Weitere Auffälligkeiten: Der Verkehrswert (560.000 €) liegt nur knapp über dem reinen Bodenwert (497.600 €) – der Substanzwert steckt im Grundstück (werthaltige Rhein-Main-Lage), nicht im sanierungsbedürftigen Gebäude; eine Sanierung oder ein Ersatzneubau liegt nahe. Leerstand seit ca. 07/2022. Nutzung als ZFH baurechtlich nicht gedeckt (nur EFH genehmigt). Bad im DG nur über die Küche erreichbar (gefangener Raum). Keine Barrierefreiheit. Kein Energieausweis, hoher Energiebedarf. Keine Altlasten, keine Baulasten.
Automatisch erstellt mit claude-code-lokal · ohne Gewähr, ersetzt keine fachkundige Prüfung.
Ihr maximales Gebot durchrechnen
Max. sinnvolles Gebot: 461.500 €.
Aufschlüsselung
- Grunderwerbsteuer33.600 €
- Notar & Grundbuch (≈1,5 %)8.400 €
- Zuschlagsgebühr (pauschal)500 €
Orientierung, keine Kauf- oder Finanzierungsberatung. Vereinfachte Annahmen.
Was lohnt sich: Flip oder Vermieten?
Rechnen Sie durch, wie viel Kapital reingeht und was am Ende rauskommt — für beide Strategien, vorausgefüllt mit den Objektdaten.
- Was reingeht
- Gebot517.500 €
- Sanierung0 €
- Erwerbsnebenkosten39.313 €
- Haltekosten (9 Mon.)3.600 €
- = Gesamtinvest560.413 €
- Was rauskommt
- Verkaufspreis644.000 €
- Verkaufsnebenkosten− 19.320 €
- = Nettoerlös624.680 €
- = Gewinn+64.268 €
Vereinfachte Annahmen, keine Steuer- oder Finanzierungsberatung.
Was bedeutet das für Sie?
vs. Kauf am Markt, nach Nebenkosten + Sanierung. Rate bei 20 % EK: 2.190 €/Monat.
vor Steuer bei Verkauf zu 560.000 € (9 Monate Haltezeit).
- Einstieg ab 281.000 €unter 280.000 € (5/10) wird der Zuschlag versagt
- Komfort bis 465.750 €ab 392.000 € (7/10) kann kein Gläubiger mehr widersprechen
- Harter Ausstieg: 517.500 €Ihr Maximalgebot — danach konsequent aufhören
§ 23 EStG (Spekulationsfrist): Verkaufen Sie innerhalb von 10 Jahren nach Erwerb mit Gewinn, ist der Gewinn einkommensteuerpflichtig — außer bei durchgehender Eigennutzung (Jahr des Verkaufs + die beiden Vorjahre).
§ 7 EStG (AfA bei Vermietung): Bei Vermietung schreiben Sie den Gebäudeanteil ab (i. d. R. 2–3 % p. a.) — senkt die Steuerlast auf die Mieteinnahmen.
Alle Szenarien deterministisch aus den Objektdaten gerechnet — Annahmen siehe Blöcke oben. Keine Steuer- oder Anlageberatung.
Was kostet Sie das im Monat?
Gerechnet auf das empfohlene Maximalgebot inkl. Erwerbsnebenkosten.
Annuität bei 3,9 % Sollzins + 2 % Tilgung (Stand Juni 2026, marktübliche Konditionen, 10 Jahre Sollzinsbindung). Keine Finanzierungsberatung — Konditionen sind bonitäts- und objektabhängig.
Wiederverkaufs-Indikator
Destatis/Zensus, eigene Kuration (Näherung), Stand 2026 · Länder-Ebene — lokale Lagen können abweichen.
Grundbuch & Dokumente
- Art der Versteigerung
- Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
- Grundbuch
- Grundbuch von Nieder-Ramstadt Blatt 4030
- Ort der Versteigerung
- Amtsgericht Darmstadt, Gerichtsgebäude B, Mathildenplatz 12, Saal B.005, EG, 64283 Darmstadt
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