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zvg·agent
Erstellt am 11. Juni 2026
Az. 0061 K 0005/2025
Bieter-Report · Objekt-Exposé

Zweifamilienhaus in Mühltal

64367 An der Buche 4, 64367 Mühltal, Nieder-Beerbach · Hessen · AG Darmstadt in Hessen

1

Objekt & Lage

Objekttyp
Zweifamilienhaus
Ort
Mühltal
Adresse
An der Buche 4, 64367 Mühltal, Nieder-Beerbach
Bundesland
Hessen
Amtsgericht
Darmstadt in Hessen
2

Eckdaten der Immobilie

Verkehrswert (Gutachten)
560.000 €
Preis / m²
k.A.
Wohnfläche
k.A.
Grundstück
622 m²
Baujahr
1950
Zustand
Renovierungsbedürftig
Vermietet
Nein
Heizung
Ältere Ölheizung (Einbau ca. 2006), Warmwasser über dezentrale E-Boiler
3

Versteigerungstermin

Termin
Donnerstag, 11. Juni 2026 um 07:30
Ort der Versteigerung
Amtsgericht Darmstadt, Gerichtsgebäude B, Mathildenplatz 12, Saal B.005, EG, 64283 Darmstadt
Amtsgericht
Darmstadt in Hessen
Aktenzeichen
0061 K 0005/2025
4

Bewertung & Empfehlung

63Score
Expertenobjekt

Expertenobjekt — nichts für Einsteiger

Chance
48/100
Risiko
65/100
Empfohlenes Bietlimit
517.500 €
Sicherheitsleistung
56.000 €
Grunderwerbsteuer
33.600 €

Moderates Potenzial — genau rechnen.

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Wertgrenzen im Termin

5/10-Grenze (50 %)
280.000 €
7/10-Grenze (70 %)
392.000 €

Unter der 5/10-Grenze wird der Zuschlag von Amts wegen versagt. Zwischen 5/10 und 7/10 kann ein Gläubiger die Versagung des Zuschlags beantragen.

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KI-Risiko-Analyse

Versteigert wird ein Zweifamilienwohnhaus mit freistehender Garage in Mühltal, Ortsteil Nieder-Ramstadt (Hessen, südöstlicher Ballungsraum Rhein-Main, ca. 8 km zu Darmstadt, gute Zugverbindung nach Frankfurt). Das Haus wurde ursprünglich um 1950 als kleines Einfamilien-Siedlungshaus errichtet und Ende der 1960er Jahre durch einen Anbau zum Zweifamilienhaus erweitert: Erdgeschoss eine Wohneinheit (3 Zimmer, Küche, Duschbad, Terrasse), Dachgeschoss eine Wohneinheit (2½ Zimmer, Küche, Bad, WC, Balkon), unterkellert mit Garage/Heizung/Öltank. Das 622 m² große Grundstück liegt in leichter Hanglage. Der Verkehrswert beträgt 560.000 € zum Stichtag 21.05.2025 – auffällig ist, dass davon allein 497.600 € auf den Bodenwert entfallen (werthaltige Rhein-Main-Lage), das Gebäude selbst trägt vergleichsweise wenig bei. Das Haus steht seit etwa Juli 2022 leer und ist in einem nur ausreichenden, teilweise mangelhaften Zustand mit einfachem Ausstattungsstandard und Instandhaltungsrückstau. Festgestellte Mängel umfassen u. a. eine dringend nachzurüstende Absturzsicherung an der Terrasse (Absturzgefahr), durchgerissene Kellertreppen-Brüstung, Putzablösungen und Aussalzungen an den Kelleraußenwänden, ein sanierungsbedürftiges Dachgeschoss-Bad, fehlenden FI-Schalter sowie eine veraltete Ölheizung (eingebaut 2006) mit einem Energiebedarf, der „bei Weitem nicht mehr zeitgemäß“ ist. Ein Energieausweis liegt nicht vor. Wichtiger rechtlicher Punkt: Die Baugenehmigung deckt nur ein Einfamilienhaus ab; die heutige Nutzung als Zweifamilienhaus ist nicht durch die Genehmigung gedeckt – das Gutachten unterstellt die Einholung einer Abweichungsgenehmigung mit entsprechenden Vorbehalten. Zudem ist das Bad im Dachgeschoss nur über die Küche erreichbar (gefangener Raum). Keine Altlasten, keine Baulasten. Die Vermietbarkeit/Verkäuflichkeit wird als eingeschränkt beurteilt. Insgesamt ein Objekt, dessen Wert primär im Grundstück liegt und das eine grundlegende Sanierung oder einen Ersatzneubau nahelegt.

Risiken im Detail
SanierungsstauRisiko

Nur ausreichender, teils mangelhafter Zustand mit Instandhaltungsrückstau: Absturzgefahr am Terrassengeländer, Putzablösungen/Aussalzungen im Keller, sanierungsbedürftiges DG-Bad, fehlender FI-Schalter, veraltete Ölheizung (2006), Energiebedarf weit über heutigem Standard. Wert liegt überwiegend im Boden.

Zuwegung/WegerechtAchtung

Die Nutzung als Zweifamilienhaus ist nicht durch die Baugenehmigung gedeckt (genehmigt nur als Einfamilienhaus); das Gutachten unterstellt die Einholung einer Abweichungsgenehmigung mit Vorbehalten. Wegerechte unbekannt.

Geschätzter Sanierungsbedarf
nicht abschätzbarKonfidenz: niedrig

Das Gutachten listet zahlreiche Mängel auf (Absturzsicherung, Keller-Aussalzungen, DG-Bad, Elektrik ohne FI, veraltete Ölheizung, hoher Energiebedarf), beziffert den Sanierungsbedarf aber nicht als Euro-Spanne und weist ausdrücklich darauf hin, dass es kein Schadensgutachten ist. Angesichts von Instandhaltungsrückstau, einfachem Standard und unzeitgemäßer Haustechnik ist von erheblichem Sanierungsbedarf auszugehen; eine seriöse Euro-Schätzung ist hieraus jedoch nicht ableitbar.

  • Absturzsicherung/Geländer Terrasse dringend nachzurüsten (Absturzgefahr)
  • Brüstung Kellertreppe außen durchgerissen
  • Kelleraußenwände mit Putzablösung und Aussalzung
  • Fenster DG-Bad sanierungsbedürftig
  • veraltete Ölheizung (2006), Energiebedarf weit über heutigem Standard
  • Elektrik aus Bauzeit, FI-Schalter nicht vorhanden
  • zahlreiche Bodenbeläge abgenutzt/verschlissen

Weitere Auffälligkeiten: Der Verkehrswert (560.000 €) liegt nur knapp über dem reinen Bodenwert (497.600 €) – der Substanzwert steckt im Grundstück (werthaltige Rhein-Main-Lage), nicht im sanierungsbedürftigen Gebäude; eine Sanierung oder ein Ersatzneubau liegt nahe. Leerstand seit ca. 07/2022. Nutzung als ZFH baurechtlich nicht gedeckt (nur EFH genehmigt). Bad im DG nur über die Küche erreichbar (gefangener Raum). Keine Barrierefreiheit. Kein Energieausweis, hoher Energiebedarf. Keine Altlasten, keine Baulasten.

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Wirtschaftlichkeit (Beispielrechnung)

Beispielrechnung mit Standard-Annahmen, abgeleitet aus den Objektdaten — keine verbindliche Kalkulation. Gebot = 517.500 €, Sanierung = 0 €.

Strategie A · Flip (Kaufen → Sanieren → Verkaufen)
Gesamtinvest
561.313 €
Erwerbsnebenkosten
39.313 €
Gewinn (Erwartung)
-18.113 €
ROI
-3,2 %
ROI p. a.
-4,3 %

Annahmen: Verkaufspreis 560.000 €, Haltedauer 9 Monate, Haltekosten 500 €/Monat, Verkaufsnebenkosten 3 %.

Erstellt mit zvg·agent · claude-opus-4-8 · Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Angaben ohne Gewähr. Quelle: amtliche Versteigerungsdaten.

https://www.zvgagent.de/objekt/54710